Monatsimpuls für September

... was ist Freiheit für dich ... was engt dich ein, wo engst du dich ein? Wo fühlst du dich frei, ...

wo würdest du dich gerne noch freier fühlen?

Was ist Freiheit

Vor dem Käfig eines Kanarienvogels standen ein paar Leute herum und spotteten über das gefangene Tier, weil es seiner Freiheit beraubt war. Da meinte einer: "Was ist den überhaupt Freiheit?" Ob dieser Frage gerieten die umstehenden in einen heftigen Streit, ja sie rauften und schlugen sich gar, weil sie nicht einer Meinung waren. Wie sie sich aufrafften bemerkte der gefiederte Sänger: "Solange sich die Menschen darüber streiten, was Freiheit ist, und sich darüber nicht einigen können, sind sie die Gefangenen, nämlich Gefangene ihrer selbst."

Das Schicksal bejahen

Eine Frau, die mit ihrem weiblichen Schicksal unzufrieden war, beklagte sich bei einem Priester.

"Du machst dir dein Leben selbst schwer", sagte dieser.

"Aber ich bin doch nicht dafür verantwortlich, weiblich geboren zu sein."

"Nein, das ist dein Schicksal."

"Und wo ist da die menschliche Freiheit?"

"Die Freiheit liegt in dem, wie du deine Weiblichkeit, dein Frausein lebst und was du daraus machst."

... ich habe mir die Freiheit genommen  und zwei Symbolgeschichten von Beat Imhof gewählt ... ich wollte mich nicht für eine entscheiden :-)

Monatsimpuls für den August

... nimm den Impuls mit durch den Monat, lies ihn, merke ihn dir, meditiere darüber,

lass ihn wirken und lass dich inspirieren, entdecke wie er dein Leben

verändern kann ... für was brauchst du Zeit, was lässt dich wachsen, was hat dich stark gemacht?

 

Die Parabel vom Schmetterling


Eines Tages erschien eine kleine Öffnung in einem Kokon.

Ein Mann beobachtete den zukünftigen Schmetterling für mehrere Stunden, wie dieser kämpfte, um seinen Körper durch jenes winzige Loch zu zwängen.

Dann plötzlich schien er nicht mehr weiter zu kommen. Es schien als ob er so weit gekommen war wie es ging, aber jetzt aus eigener Kraft nicht mehr weitermachen konnte.

So beschloss der Mann ihm zu helfen. Er nahm eine Schere und machte den Kokon auf. Der Schmetterling kam dadurch sehr leicht heraus. Aber er hatte einen verkrüppelten Körper, er war winzig und hatte verschrumpelte Flügel.

Der Mann beobachtete das Geschehen weiter, weil er erwartete, dass die Flügel sich jeden Moment öffnen und sich ausdehnen würden, um den Körper des Schmetterlings zu stützen und ihm Spannkraft zu verleihen. Aber nichts davon geschah. Stattdessen verbrachte der Schmetterling den Rest seines Lebens krabbelnd mit einem verkrüppelten Körper und verschrumpelten Flügeln. Niemals war er fähig zu fliegen.

Was der Mann in seiner Güte und seinem Wohlwollen nicht verstand war, dass der begrenzende Kokon und das Ringen, das erforderlich ist damit der Schmetterling durch die kleine Öffnung kam, der Weg der Natur ist, um Flüssigkeit vom Körper des Schmetterlings in seine Flügel zu fördern. Dadurch wird er auf den Flug vorbereitet sobald er seine Freiheit aus dem Kokon erreicht.

Manchmal ist das Ringen genau das, was wir in unserem Leben benötigen. Wenn wir durch unser Leben ohne Hindernisse gehen dürfen, würde es uns lahm legen. Wir wären nicht so stark, wie wir sein könnten, und niemals fähig zu fliegen.

Monatsimpuls für Juli

Worte die nachdenklich machen, einen Impuls setzen,

provokativ sind und vielleicht in dir etwas in Bewegung bringen ...

 

Du bist es

Bevor der Lehrer einen Schüler in den Kreis seiner Jünger aufnahm, pflegte er ihn folgendes zu fragen:

"Weisst du wer der einzige Mensch ist, der dich während deines ganzen Lebens nie verlassen wird?"

"Nein, ich weiss es nicht", lautete meist die Antwort.

"Du bist es", gab der Lehrer zu bedenken. "Weisst du wer als einziger dafür verantwortlich ist, wie es dir im Leben ergeht?"

"Wer ist es?"

"Du bist es. Weisst du schliesslich, wer der einzige Mensch ist, der dir wirklich helfen und dich weiterbringen kann im Leben?"

"Woher soll ich dies wissen", entgegnete der Schüler.

"Du bist es."

"Symbolgeschichten" von Beat Imhof

Christine Lutz

Begleitende Kinesiologin

Perläckerstr. 13 B

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