Monatsimpuls für April 2021

 

Provokativ, berührend, nachdenklich machend und in vielen Punkten meine eigene Wahrheit...

Was sagen dir die Worte, welche Botschaft liegt für dich darin, was berührt dich,

was regt deinen Widerspruch? Finden die Worte den Weg in dein Herz?

Deine Beziehungsrechte

Die “Bill of Rights” von Virginia Satir sind ein Klassiker. Doch manchmal tut es verdammt gut,

sich daran zu erinnern.

 

  • Ich brauche keine Schuldgefühle zu haben, bloß weil das, was ich tue, sage, denke oder fühle, einem anderem nicht gefällt.

  • Ich darf wütend sein und meine Wut ausdrücken, solange ich dabei nicht mein Augenmaß verliere.

  • Ich muss nicht die volle Verantwortung für Entscheidungen auf mich nehmen, sofern auch andere für die Entscheidungen mitverantwortlich sind.

  • Ich habe das Recht Ich verstehe das nicht zu sagen, ohne mir dabei blöd vorkommen oder Schuldgefühle haben zu müssen.

  • Ich habe das Recht, Ich weiß es nicht zu sagen.

  • Ich habe das Recht, Nein zu sagen, ohne Schuldgefühle haben zu müssen.

  • Ich muss mich nicht dafür entschuldigen oder Gründe angeben, wenn ich Nein sage.

  • Ich habe das Recht, andere um etwas zu bitten.

  • Ich habe das Recht, an mich gerichtete Bitten abzuschlagen.

  • Ich habe das Recht, es anderen mitzuteilen, wenn ich den Eindruck habe, dass sie mich manipulieren, betrügen oder ungerecht behandeln.

  • Ich habe das Recht, zusätzliche Verpflichtungen abzulehnen, ohne dabei Schuldgefühle haben zu müssen.

  • Ich habe das Recht, es anderen mitzuteilen, wenn ihr Verhalten mich irritiert.

  • Ich brauche meine persönliche Integrität nicht zu kompromittieren.

  • Ich habe das Recht, Fehler zu machen und für sie die Verantwortung zu tragen.

  • Ich habe das Recht mich zu täuschen.

  • Ich brauche nicht von allen gemocht, bewundert oder geachtet zu werden für alles, was ich tue.

Hol dir in deine Macht zurück.

Monatsimpuls für März 2021

 

Der Text hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht ...

... wenn du magst, lass dich berühren ... spür in dein Herz und deinen Verstand und

nimm wahr wie es für dich ist, was es in dir bewegt ...

 

 

Naturgesetz

„Ich bin vollkommen verwirrt!“, sagt der Verstand,

„Ja“, sagt das Herz, „und das ist auch gut so!“


„Nein!“, jammert der Verstand,

„Das ist furchtbar – nichts ist mehr so wie es war!

Woran soll ich mich festhalten, woraus meinen Wert beziehen!

Alles ist anders und unkontrollierbar – das macht mir Angst!!!“

„Ja“, sagt das Herz, „ich weiß! Deine Angst spüre ich. Aber du darfst sie loslassen!”

„Aber“, weint der Verstand, „ich habe ja nichts mehr, woran ich mich orientieren kann!“

„Doch, doch“, antwortet das Herz, „sieh dich um, betrachte die Natur – gerade jetzt!

Vorhin war noch alles unter einem Eispanzer erstarrt, scheinbar wie tot, nur um jetzt

aufzuerstehen zu neuem Leben.

So können auch wir den alten starren Panzer endlich ablegen und Neues entstehen lassen.

Das ist das Naturgesetz vom „Werden und Vergehen“.

Das ist das Leben in Fülle, das du bisher nicht zulassen konntest, weil es außerhalb deiner

Vorstellungskraft liegt. Sei mutig, lass das Alte los, auch wenn das Neue noch nicht

sichtbar ist – nur so erfüllen wir das Gesetz vom wahren Leben!

Komm, ich nehme dich an die Hand und wir gehen gemeinsam in eine neue Zeit!“

„Jetzt ist die Zeit?“ fragt der Verstand.

Ja, jetzt ist die Zeit!“ sagt das Herz, umarmt ihn liebevoll und nimmt ihn an die Hand.


von Imke Rosiejka

Monatsimpuls für Februar 2021

 

Der Text hat mich sehr berührt ...

... wenn du magst, lass dich anstoßen, nachdenklich werden, dich berühren ... wenn du magst spüre nach wo der Text dich berühr und was er für dich bedeutet ...

Wir stricken unsere Realität …

 „Opa, kann ich dich fragen, warum ich dich jeden Nachmittag auf dieser Bank auf dem Platz sitzen sehe und du in Richtung Sonne lächelst?“

Der alte Mann senkte langsam den Kopf, hielt kurz inne, sah ihn mit großer Zärtlichkeit an und antwortete mit großem Frieden: “Ich stricke”. Der Junge lächelte. “Wie strickt man ohne Wolle und Nadeln Großvater?”

“Ich stricke Realitäten”, sagte der alte Mann.

“Es mag so aussehen, als würde ich hier nichts tun”, fuhr er fort, “aber indem ich ruhig bleibe,

lasse ich mein Herz eine harmonische Umgebung schaffen.

Ich segne auch alle, die an diesem Platz vorbei kommen, mit meinen Gedanken und Absichten,

damit sie den besten Tag haben.

So stricke ich.

Ich grüße sie immer mit Liebe, ich lächle sie offen an, und wenn ich sie traurig sehe,

hebe ich meinen Stock und sage: Komm schon, das wird schon wieder.

Ich bitte auch die Vögel mir dabei zu helfen, ihnen Kraft durch ihren Gesang zu geben,

weil ihre wunderbaren Klänge revitalisieren und heilen”.

Der Junge war absolut erstaunt. Er konnte nicht glauben, was er hörte.

“Bei dieser leuchtenden Aufgabe, der Erschaffung einer harmonischen Umgebungen beizutragen,

bin ich nicht alleine”, bemerkte der Alte.

Er breitete seine Arme aus und rief:
„Sieh dir die Schönheit an, die die Bäume ausstrahlen.

Rieche den wundervollen Duft, den die Blumen mit uns teilen, ohne etwas dafür zu verlangen.

Schau dir die unermüdliche Arbeit dieser Bienen an und sieh, wie frei die Hunde spielen.

Fühle, wie der Wind dich streichelt.

Die Existenz strickt auch, auf ihre Art.

In meinem Fall stricke ich gerne mit Lichtfäden, deshalb öffne ich jeden Nachmittag mein Herz,

damit die Sonnenstrahlen eintreten, mich streicheln und sich zusammen mit meinen

reinsten Gefühlen auf dem Boden verankern, damit Mutter Erde spürt, wie sehr ich sie liebe”.

Schließlich betonte der alte Mann: „Egal wie alt wir sind, wir alle können dazu beitragen,

den Stoff einer bewussteren, sensibleren, solidarischen und menschlicheren Welt zu weben,

indem wir unsere besten Absichten über die Grenzen hinaus reisen lassen.

Wir können auch viel Liebe ausstrahlen, damit sich Wunden schließen, Herzen öffnen und jeder sein maximales Potenzial erreicht, um die transformierende Kraft einfacher Dinge zu entdecken”.

Die Augen des Jungen begannen zu leuchten.

Und in diesem Moment flüsterte der Junge dankbar: „Ich gehe nach Hause Opa.

Ich muss das alles meiner Mutter erzählen, denn sie, die zu den Menschen gehört,

die ich am meisten liebe auf dieser Welt, strickt immer noch mit Wolle und Nadeln”.

 

Autor Julio Andrés Pagano

Christine Lutz

Begleitende Kinesiologin

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