
Monatsimpuls für Mai 2026
... Orginal oder Kopie ... Erwartungen erfüllen oder ein inneres "JA" leben ... funktionieren oder Leben ... wir haben es in der Hand ... immer ... du siehst es anders, dann schreibe mir :-)
Orginal oder Kopie
LEBE ICH NOCH ALS ORIGINAL?
Oder bin ich zu dem geworden, was andere brauchten?
Vielleicht beginnt die wichtigste Frage deines Lebens nicht dort, wo du heute stehst.
Nicht bei deinem Erfolg.
Nicht bei deinen Entscheidungen.
Nicht bei dem Bild, das andere von dir haben.
Vielleicht beginnt sie viel früher.
An einem stillen Punkt vor der Erinnerung.
Dort, wo noch nichts benannt war.
Dort, wo du noch nicht gelernt hattest, dich zu erklären.
Dort, wo du einfach warst.
Ganz am Anfang.
Noch bevor man dir sagte, wer du sein sollst.
Noch bevor du gelernt hast, stark zu wirken.
Noch bevor du verstanden hast, dass Anpassung Sicherheit verspricht.
Du wächst in einer Welt auf, die dir früh lehrt, dass Leben mit Kampf beginnt.
Mit Konkurrenz.
Mit Durchsetzen.
Mit Gewinnen.
Der Schnellste setzt sich durch.
Der Stärkste überlebt.
So wird es dir erzählt.
So wird es von dir geglaubt.
So sickert es in dein Menschenbild ein.
Vielleicht ist genau das der Punkt, an dem es spannend wird. Vielleicht beginnt genau hier die Entfremdung.
Was, wenn Leben gar nicht mit Kampf beginnt?
Was, wenn dein Ursprung nicht im Sieg liegt, sondern in Resonanz?
Nicht in der Frage, wer besser ist, wer gewinnt.
Wie viele Geschichten trägst du in dir, die nie wirklich deine waren?
Geschichten über Wert.
Über Leistung.
Über Liebe.
Über Zugehörigkeit.
Dass du nur wertvoll bist, wenn du leistest.
Dass du nur bleiben darfst, wenn du dich anpasst.
Dass du nur geliebt wirst, wenn du funktionierst.
Du lernst, dich einzufügen.
Du lernst, dich lesbar zu machen.
Du lernst, eine Form von dir selbst zu erschaffen, mit der du durchkommst.
Doch bleibt manchmal eine leise Frage zurück:
Ist das wirklich wahr?
Bin ich das wirklich?
Vielleicht liegt darin eine der stillsten Tragiken des Menschseins:
Dass du als Original geboren wirst
und dich im Laufe der Zeit immer weiter zu einer Kopie formst.
Zu einer Kopie dessen, was andere einmal für richtig hielten.
Zu einer Kopie von Erwartungen.
Zu einer Kopie von Vorstellungen über Sicherheit, Erfolg und Zugehörigkeit.
Das geschieht nicht aus Bosheit, nicht aus Schwäche, sondern aus Sehnsucht einen Platz zu finden.
Aus dem Wunsch, dazuzugehören.
Doch jede Anpassung, die nicht aus Wahrheit geschieht, hinterlässt einen leisen Riss.
Und irgendwann spürst du ihn.
Jede Anpassung hat ihren Preis.
Alles, was du nur tust, um dazuzugehören, entfernt dich ein Stück von dem, was du in Wahrheit bist.
Ein Gefühl von Fremdheit im eigenen Leben.
Du merkst es vielleicht:
Es funktioniert alles und doch fehlt etwas.
Das Original in dir ist selten laut.
Es drängt sich nicht auf.
Es wartet. Manchmal ist es unbequem oder nicht sofort gesellschaftsfähig.
Wie ein stiller Raum hinter all den Rollen.
Wie ein unberührter Grund.
Wie etwas, das nicht gemacht werden muss, weil es schon immer da war.
Es hat etwas, was keine Anpassung hervorbringen kann: Es hat Kraft, Richtung und Leben.
Dort lebt nicht die Kopie.
Dort lebt dein Wesen.
Und dieses Wesen fragt nicht:
Wie passe ich besser hinein?
Es fragt:
Wie werde ich wahr?
Vielleicht ist die wichtigste Frage deshalb nicht:
Wie werde ich noch besser in dem, was von mir erwartet wird?
Vielleicht lautet sie vielmehr:
Wer könntest du sein, wenn du aufhörst, dich anzupassen?
Wer könntest du sein, wenn du aufhörst, nur funktionieren?
Wer könntest du sein, wenn du aufhörst zu versuchen, jemand zu werden,
sondern den Mut findest, du selbst zu sein?
Das ist keine kleine Frage.
Es ist eine Schwellenfrage.
Eine Frage an dein Leben.
Eine Frage an deine Seele.
Denn vielleicht ist das Tragischste im Leben nicht, zu scheitern.
Vielleicht ist das Tragischste, am Ende festzustellen,
dass dein eigenes Leben funktioniert hat —
du selbst aber nie ganz darin anwesend warst, nie ganz darin vorgekommen bist.
Vielleicht beginnt Wandlung genau dort,
wo du still genug wirst,
um wieder zu hören,
was in dir nie aufgehört hat, wahr zu sein.
Dann wird aus der Frage
„Original oder Kopie?“ eine Einladung.
Eine Einladung, dich nicht länger an dem zu messen, was von dir erwartet wurde.
Sondern an dem, was durch dich ins Leben kommen will.
Vielleicht ist das Original in dir nie verloren gegangen.
Vielleicht hat es nur gewartet.
Geduldig.
Still.
Lichtvoll.
Und vielleicht ist genau jetzt der Moment,
in dem du dir wieder begegnest.
von Dr. Marlies Koel
Monatsimpuls für April 2026
... wie oft fühlst du dich wertlos oder weniger wert, weil irgendetwas oder du selbst deinen Vorstellungen nicht entsprechen ... wie oft machst du deinen Wert von Äußerlichkeiten abhängig und machst dir das Leben damit selbst schwer ... menschlich, oder :-) und die größte Herausforderung ist oft sich selbst so anzunehmen wie man ist, weg vom Vergleichen oder den Gedanken "was wäre wenn" hin zu "es ist wie es ist und es wird was ich daraus mache " .. einen Versuch ist es wert, oder ...
Der Wert
In einer Klasse hält ein Lehrer einen 20€ Schein in die Luft und fragt: "Wer will ihn haben?"
Natürlich erheben alle Schüler die Hand.
Dann zerknittert der Lehrer den Schein und
fragt: "Wollt ihr denn immer noch?"
Wieder heben alle die Hände.
Der Lehrer wirft den zerknüllten Schein auf den Boden, trampelt darauf und fragt:
"Wollt ihr ihn denn jetzt immer noch?" Und wieder heben alle Schüler die Hände.
Dann sagt der Lehrer: "Ihr habt heute eine wichtige Lektion gelernt! Egal was ich mit diesem 20€—Schein tue, ihr wollt ihn trotzdem haben, weil sein Wert sich nicht verändert.
Er ist immer 20 Euro wert.
Ihr werdet in Eurem Leben mehrmals verzweifelt sein und von manchen Menschen weggestoßen verarscht oder sogar gehasst werden und Ihr werdet das Gefühl haben, Nichts mehr wert zu sein.
Doch seid Euch eines bewusst - egal welche Qualen ihr erleben müsst, wieviele Menschen Euch auch wegstoßen mögen... — für Menschen, die Euch lieben, werdet ihr nie weniger wert sein!
Auch wenn ihr keinen Reichtum besitzt, nichts mehr habt, verliert ihr nie an Wert"
Netzfund
Monatsimpuls für März 2026
.... jeder von uns hat Wünsche und Träume, Menschen die uns am Herzen liegen, die unser Leben erfüllen. Leg die Arbeit weg und erinnere dich daran was dich glücklich macht und dann tue es ... dein Glück liegt bei dir ... warte nicht auf "glückliche" Umstände, erschaffe sie dir selbst ...
Ich bin gerade dabei ins Bett zu gehen, als meine Mama flüstert: "Hol deine Schuhe und triff
mich an der Tür."
Ich treffe sie an der Tür und sie hat heiße Schokolade und Decken in der Hand. "Lass uns etwas bei den Sternen wünschen", sagt sie.
Wir gehen nach draußen und legen eine Decke in das Gras, die andere über uns. Wir halten Händchen uns schauen gemeinsam in den Sternenhimmel.
Ich schließe die Augen und wünsche mir etwas.
Als ich sie wieder öffne schaut Mama mich an.
"Mama, was hast du dir gewünscht?", frage ich.
"Das hier. Ich habe mir immer genau das hier gewünscht"
Sie sagt mir, dass auch sie sich etwas bei den Sternen gewünscht hat. Sie hat sich viele, viele Jahre lang mich gewünscht. Und sie hat sich gefragt, ob ihr Wunsch jemals in Erfüllung gehen würde.
Und jetzt habe ich dich und an manchen Tagen vergesse ich, wie glücklich ich mich schätzen darf. ich verliere mich in den kleinen Dingen, wie den Abwasch und die Wäsche - und vergesse dabei, dass genau das hier mein größter Wunsch war.
Sie umarmt mich, ich umarme sie.
Sie weiß es nicht, doch ich habe mir noch mehr Momente genau wie diesen gewünscht.
Momente, in denen ich sie ganz für mich allein habe.
Jetzt bin ich 60. Meine Mama ist vor kurzem gestorben.
An den Abenden, an denen ich sie am meisten vermisse, gehe ich nach draußen und wünsche mir etwas bei den Sternen.
ich erinnere mich daran, dass sie mir gesagte, wie sie sich mich gewünscht hat. Ich erinnere mich an unserer gemeinsamen, so kostbaren Momente.
Ihre Worte, das Erleben erfüllten mich immer wieder mit Trost und Wärme.

