_edited.jpg)
Monatsimpuls Oktober 2026
... Pilot oder Passagier ... eine Frage, die wir uns jeden Tag aufs Neue stellen können und auch jeden Tag ganz individuell zu entscheiden ... die Entscheidung macht den Unterschied :-)
Pilot oder Passagier – Wer steuert dein Leben
Jeden Tag triffst du eine Entscheidung, die über die Richtung deines Lebens bestimmt, auch wenn sie dir nicht immer bewusst ist.
Bist du der Pilot deines Lebens oder nur ein Passagier
Als Passagier ist es bequem. Du lehnst dich zurück, überlässt anderen die Verantwortung und hoffst darauf, dass alles gut wird. Die Komfortzone fühlt sich sicher an. Du musst keine schwierigen Entscheidungen treffen und keine Risiken eingehen.
Doch irgendwann wachst du auf und stellst fest, dass du an einem Ort angekommen bist, den du nie als Ziel gewählt hättest. Dann beginnen viele Menschen, die Umstände, das Schicksal oder andere Menschen dafür verantwortlich zu machen.
Doch die Wahrheit ist: Wer das Steuer nicht selbst in die Hand nimmt, fliegt oft dorthin, wohin andere ihn lenken.
Ein Pilot weiß jedoch etwas sehr Wichtiges:
Der Kurs eines Flugzeugs wird nicht von Angst bestimmt, sondern vom Ziel.
Deshalb lernen Piloten bereits in ihrer Ausbildung, ihre Aufmerksamkeit bewusst auszurichten. Sie konzentrieren sich nicht auf das, was sie vermeiden wollen, sondern auf das, was sie erreichen möchten.
Denn unser Gehirn arbeitet ähnlich, wenn du ständig denkst,
„Ich darf keinen Fehler machen.“
„Ich will keine Angst mehr haben.“
„Ich darf auf keinen Fall scheitern.“
dann richtet sich deine Aufmerksamkeit genau auf Fehler, Angst und Scheitern.
Dein Unterbewusstsein folgt immer dem Fokus,
den du ihm gibst. Wer ständig auf Hindernisse schaut, wird Hindernisse sehen. Wer seinen Blick auf Lösungen richtet, wird Wege erkennen.
Doch der eigentliche Schlüssel liegt noch tiefer.
Nicht allein deine Gedanken bestimmen deinen Kurs, sondern vor allem die Gefühle und inneren Programme, die in deinem Unterbewusstsein gespeichert sind. Dein Nervensystem folgt nicht deinen Wünschen, sondern dem, was es als vertraut kennt.
Deshalb reicht positives Denken oft nicht aus.
Erst wenn du beginnst, dein inneres Erleben neu auszurichten, verändert sich auch dein Fokus. Aus Problemen werden Möglichkeiten. Aus Angst wird Vertrauen. Aus Stillstand entsteht Bewegung.
In jedem Moment deines Lebens sitzt du entweder auf dem Platz des Passagiers oder auf dem Platz des Piloten.
Beides gleichzeitig ist nicht möglich.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, wohin dein Leben gerade fliegt.
Die entscheidende Frage lautet:
Wer sitzt heute am Steuer
Du hast die Wahl, jeden Tag aufs Neue, und vielleicht beginnt genau jetzt der Moment, in dem du das Cockpit deines Lebens betrittst und den Kurs auf das Ziel setzt, das wirklich deinem Herzen entspricht.
Werner Schrägle
Monatsimpuls für September 2026
.... für mich ein spannender Impuls, denn das kennen wir alle ... wir sehen etwas, erleben etwas und haben eine Einschätzung dazu ... unsere eigene Wahrheit. Das unser Gegenüber dazu vielleicht eine ganz andere Meinung hat, kann leicht zu einer Auseinandersetzung führen, denn wir vergessen viel zu oft, dass jeder seine eigene Wahrheit hat, geprägt durch seine eigene Geschichte ...
Die Parabel vom Blinden und dem Elefanten
Irgendwo in einer indischen Provinz rief ein Herrscher sechs Blinde Männer zusammen, damit sie einen Elefanten untersuchten, jeder von ihnen sollte danach darüber Auskunft geben, was ein Elefant nun für ein Wunder sei.
Der Erste Blinde befühlte die Bauchseite, die breite und hohe Seite. Er rief, „Gott schütze mich“ aber es ist eine Wand!“.
Der Zweite befühlte die Stoßzähne, er fühlte etwas langes, rundes von der Oberfläche her sehr ebenes und am Ende scharfes. Er stellte klar fest, „für mich ist der Elefant ein Speer!“
Der Dritte untersuchte den Rüssel des Elefanten, der nun etwas runzelig, hart, rund und lang war. Als er ihn in seinen Händen hielt kam er zu dem Schluss, es müsse sich bestimmt um eine Schlange handeln.
Der Vierte befasste sich mit einem Fuß des Elefanten. Er umarmte den rindenartigen, runden und sehr umfangreichen Stumpf. Er grübelte, um welch wundersame Kreatur es sich wohl handeln möge. Er urteilte, dass der Elefant sicherlich eine Baumart sei.
Der Fünfte befasste sich mit einem Ohr des Elefanten. Nach reiflicher Überlegung und Erfahrung mit der Bewegung des Ohres, das ihm im heißen Indien Kühlung verschaffte, stand für ihn fest: „Es ist ein Ventilationsgerät“.
Der letzte Blinde hielt das Ende des Schwanzes in seinen Händen. Für ihn war die Sache eindeutig, ein Stiel mit Haaren dran, sofort resümierte er, „das ist ein Besen“.
Als die sechs sich nun einigen sollten, was es denn nun mit dem Elefanten auf sich hatte, kamen sie darüber in Streit, zunächst beharrte jeder auf seiner Meinung, denn nur seine Wahrnehmung sei die Richtige, dann verwünschten sie sich gegenseitig bis sie sich zum Schluss in einer wilden Rauferei wieder fanden.
Der einzige, den das erfreute, war der Herrscher, der sich beim Anblick der raufenden Blinden köstlich amüsierte. Auch wenn jeder Recht hatte, so sahen sie doch nur einen Teil und nicht das Ganze, und deshalb lag jeder falsch.
Nach John Godfrey Saxe, „Die Parabel von den Blinden und dem Elefanten“, 1869 nach einer buddhistischen Weise.


Monatsimpuls für August 2026
... sich erinnern ... an die eigenen Bedürfnisse, sich erlauben langsam zu machen, seinem eigenen Rhythmus zu folgen, sich selbst treu zu sein ... jeden Tag aufs Neue ... sich erinnern .. in all der Hektik, in all den Turbulenzen, Herausforderungen, Veränderungen, in Zeiten fehlender Sicherheit, innerer Unruhe ... sich erinnern ...
Die Weisheit der Eiche
Die Eiche wächst nicht, um größer zu sein als die anderen.
Sie wächst, weil es ihrer Natur entspricht.
Sie kennt keine Eile.
Keinen Vergleich.
Keinen Zweifel daran, dass jede Jahreszeit ihren Sinn hat.
Sie verliert ihre Blätter, ohne Angst zu haben.
Denn sie weiß:
Was wirklich zu ihr gehört, kehrt zurück.
Ihre Kraft liegt nicht in ihrer Krone.
Sie liegt tief unter der Erde.
Dort, wo niemand hinsieht.
Dort, wo Stille entsteht.
Vielleicht ist das auch deine Aufgabe.
Nicht höher zu wachsen als andere.
Sondern tiefer in dich selbst.
Denn alles, was dich erschüttern wollte, konnte nur an deinen Ästen rütteln.
Nicht an deinen Wurzeln.
Und vielleicht erkennst du eines Tages, dass selbst die schwersten Stürme nicht gekommen sind, um dich zu brechen.
Sie kamen, um alles fortzutragen, was nie zu dir gehörte.
Damit nur das bleibt, was wahr ist.
Die Eiche kämpft nicht gegen den Wind.
Sie vertraut ihren Wurzeln.
Vielleicht ist genau das die größte Weisheit:
Du musst das Leben nicht kontrollieren.
Du musst nur den Mut haben, in deiner Wahrheit verwurzelt zu bleiben.
Denn wer tief in seiner Seele verwurzelt ist, muss niemandem beweisen, wie stark er ist.
Er steht einfach.
Still.
Echt.
Und erinnert allein durch das Sein daran, dass wahre Stärke niemals laut sein muss.
Netzfund
